Night of Magic 2016

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46049 Oberhausen

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Magischer Zirkel

Duisburg / Oberhausen

Das war die "Night of Magic 2016"

Bereits die Anfahrt zur „Night of Magic“ könnte atmosphärischer nicht sein. Mitten im niederrheinischen „Nirgendwo“ taucht im Nebel das Landhaus Gietmann auf. Beleuchtet vom Feuerschein zahlreicher Fackeln beginnt die Magie schon bei der Ankunft des Publikums. Bereits zum fünften Mal fand im November die „Night of Magic“ in Alpen-Veen in der Nähe von Wesel statt. Damit konnte gleich ein doppeltes Jubiläum gefeiert werden. Jeweils freitags und samstags treten die Künstler auf. Und damit war es die fünfte „Night of Magic“ und die zehnte Vorstellung. Hinter alle dem steckt der Magische Zirkel Duisburg/Oberhausen unter der künstlerischen Leitung von Klaus Stahlberger.

Im ersten Jahr traten ausschließ-

lich Zauberkünstler auf. Um die

Veranstaltung lange interessant zu

halten, kommen schon seit dem

zweiten Jahr Gaststars dazu. Und

so hat diesmal Ivonne bewiesen,

dass auch eine Sängerin richtig

magisch sein kann. Allein, oder zu

zweit, im Duett mit dem Bauch-

redner Willi Gietmann, sang sie

unter anderem Klassiker, wie „Für

mich solls rote Rosen regnen“.

Für sie selbst regnete es

„Standing Ovation“. Willi ist nicht

nur der Hausherr im Landhaus

Gietmann, er ist auch Herr über

viele Stimmen und Charaktere. Und die sind manchmal ganz schön schüchtern oder erfrischend frech. Und wenn sich eine Handpuppe von Willi Schnee wünscht, dann lässt er es eben auf der Bühne schneien.

 

Timon Krause begeistert inzwischen nicht mehr nur das Publikum in Deutschland und Europa. Seine mentalen Fähigkeiten konnten auch schon in Las Vegas bei Penn und Teller überzeugen. Er selber wohnt und arbeitet zurzeit in den Niederlanden. Und so wird die Veranstaltung langsam international. In den vergangenen Jahren hat Timon Krause auf der Bühne hypnotisiert, in diesem Jahr magisch fasziniert. Gleich von vier Zuschauern sah er dank mentaler Fähigkeiten die erwürfelte Zahl. Vollkommen von seinen Fähigkeiten war das Publikum überzeugt, als er Gegenstände live auf einen Block schrieb, an welche die Zuschauer nur dachten.

Die räumliche Nähe zu den Niederlanden lies nur einen Schluss zu – auch ein „echter“ niederländischer Künstler muss her. Dank Zaubertrank wurde aus Markus Gornig auf der Bühne der leicht chaotische Pit van Dangen mit herrlich deutsch-holländischem Akzent. Scheinbar klappt nichts und doch ist am Ende alles wieder gut und kein Bier im Schuh des Zuschauers. Zusammen mit Phil Schmitz ließ Pit van Dangen in Zeitlupe Eier verschwinden und wieder erscheinen. Die Nummer war Comedy pur und mancher Zuschauer hatte vergessen zu überlegen, wie all das eigentlich funktioniert.

Phil Schmitz aus Alpen-Veen trat aber auch solo auf. Er verwandelte Löffel in Gabeln und machte auf der Bühne kein Geheimnis daraus, dass er Waldorfschüler war und deshalb nicht nur seinen Namen tanzen sondern auch kreativ-humorvoll überzeugen kann.

 

Bevor auf der Bühne das Programm startet, treten einige Zauberkünstler bereits im Publikum Close-Up, also ganz nah dran, auf. Wolf von Altenbach ist einer dieser Künstler. Jahreslang hat er auf Kreuzfahrtschiffen gezaubert. In Alpen-Veen hat er festen Boden unter den Füßen. Erst mit Karten im Publikum und später mit einem Messer in der Hand und durch die Jacke eines Zuschauers begeisterte er den Saal.

Franco ist ein Künstler mit italienischen Wurzeln. Er zauberte zu musikalischer Begleitung, ließ einen Ball schweben und verkettete Tücher auf magische Weise.

Eingerahmt wurde die „Night of Magic“ vom Moderator Andreas Lesch, der humorvoll durch das Programm führte und den auftretenden Künstlern in charmanter Weise den Weg bereitete.

Jedes Jahr schaffen wir es noch besser und professioneller zu werden, freut sich der künstlerische Leiter Klaus Stahlberger. Mittlerweile kommen ganze Belegschaften und verbringen bei der „Night of Magic“ ihre Weihnachtsfeier. Die Veranstaltung sei über die Jahre richtig gewachsen und weit über die Grenzen von Alpen-Veen hinaus bekannt, so der Zirkelleiter des Magischen Zirkels Duisburg/Oberhausen.

 

 

Jahr für Jahr wird neu entschieden, ob es eine weitere

„Night of Magic“ geben soll. Nur für das Publikum

gibt es da nichts zu entscheiden. Viele Karten für das

kommende Jahr wurden bereits mit dem Schluss-

applaus reserviert. Und so werden Zauberer und

zauberhafte Künstlerinnen und Künstler auch im

November 2017 wieder in Alpen-Veen im Rampenlicht

stehen.

 

Fotos: Klaus Dinger